
para-reelle-welten | trans–objekte, dinge und
einrichtungen
DOROTHEA FRIGO UND BARBARA HENNING
eröffnung: montag, 22. september 2008, 19 h
performance von barbara henning: para-vocal-phonetik – klangtapete
für obertongesang und stimmen
ausstellungsdauer: 23. september - 2. november 2008
happy-art-hour: dienstag, 14. oktober 2008, 18 - 22 h
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lange nacht der münchner museen: samstag, 25. oktober, 19.00
- 2.00 h
0.00 h aufstieg im bunker mit den künstlerinnen
kuratorin: anette frankenberger / einführung: klaus von gaffron,
vorsitzender bbk bayern
DOROTHEA FRIGO und BARBARA HENNING richten Räume ein, sie
„installieren sich“.
Für die Bildhauerinnen Dorothea Frigo und Barbara Henning
ist der Bunker mit seinen sieben Etagen eine in sich geschlossene
Welt, in der sphärisch-skulpturale Ereignisse inszeniert werden.
Beide Bildhauerinnen arbeiten speziell für den Ort unter Einbeziehung
verschiedener Facetten ihres künstlerischen Werkes. Sie verwenden
neben klassischen Materialien der Bildhauerei auch Stoffe, die eine
stark emotionale Wirkung ausstrahlen.
Die „Trans-Objekte“ von Dorothea Frigo überschreiten
und durchdringen die Raumgrenzen, um die labyrinthähnliche
Situation des Bunkers aufzubrechen und zu öffnen. Frigo greift
die Frage nach der Interdependenz von Innen und Außen in ihren
Arbeiten auf. Barbara Henning versteht ihre Installationen als ein
„Sich häuslich Einrichten“: Sie verwandelt die
Räume in einen andersartigen Zustand. In ihre Raumeinrichtungen
und Inszenierungen baut sie akustische Elemente ein, die den Ort
sinnlich erfahrbar machen.
Im KUNSTBUNKER TUMULKA entsteht eine Parallelwelt, physisch wahrnehmbar,
die aber dennoch unterschieden vom „Draußen“ ist:
Exemplarisch, spielerisch, farbintensiv lädt sie zum Verweilen
ein. Der Besucher wird mit der Präsenz skulpturaler Eingriffe
konfrontiert und – akustischen Impulsen folgend – durch
die orientierungslos erscheinenden Stockwerke von Etage zu Etage
geführt.
Sponsor der Ausstellung:

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